Maries Sicht der Dinge - 5. Kapitel


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Am nächsten Morgen war ich mal wieder im Mini-Fit, meine tägliche Dusche abholen; außerdem beobachtete ich die Simse dort so gerne. Und mal wieder war ich fürchterlich hungrig.


Das Mini-Fit lag genau gegenüber des kleinen Imbiss und der Geruch von Hamburgern zog mir lockend um die Nase. Und so beschloss ich, 12 Simoleons meines wenigen Geldes in mein Lieblingsessen zu investieren.


Als ich den Imbiss satt und zufrieden verließ, hörte ich Stimmen aus dem kleinen Hof, der zwischen Imbiss und Theater war. Neugierig, wie ich nun mal war, ging ich natürlich hin und fand dort zwei mir bisher unbekannte Sime vor.


Natürlich fing ich sofort mit meinem derzeitigen Lieblingsthema an.


Warum konnte ich eigentlich nie meinen Mund halten?!


Es machte sich entschieden schlechte Stimmung breit.


Nach den Blicken zu urteilen, die die beiden sich zuwarfen, hatte ich sie ganz offensichtlich in vertrauter Zweisamkeit gestört - kein Wunder, dass sie so unfreundlich reagiert hatten.


Ich verdrückte mich ganz schnell; ich musste sowieso zur Arbeit in den Supermarkt. Und als ich Abends nach Hause kam, konnte ich endlich die fällige Rechnung bezahlen.


Nachdem die Rechnung bezahlt war, hatte ich genau fünf Simoleons übrig - so konnte es nicht weiter gehen! Mit dem Job im Supermarkt würde ich nie auf einen grünen Zweig kommen.

Ich holte mir die Zeitung und sah die Stellenangebote durch.


Es gab drei: Zum einen wurde ein Küchenmädchen für 25 Simoleons die Stunde gesucht, dann ein Podiumspolierer für 24 Simoleons pro Stunde; beides kam nicht in Frage, denn im Supermarkt verdiente ich 30 Simoleons. Aber das dritte Angebot war sehr gut: Die Polizei suchte einen Spitzel, für 40 Simoleons die Stunde. Und Aufstiegsmöglichkeiten gab es auch.

Ich griff zum Telefon und rief die Nummer an, die in der Zeitung bei dem Stellenangebot stand.


Ich bettelte förmlich um den Job; ich brauchte ihn so dringend.


Ich hatte bisher nur einen Tisch mit einem Stuhl - das musste sich schließlich ändern!


Offenbar hatte der Sim am anderen Ende Mitgleid, denn ich bekam eine Zusage und konnte bei der Polizei anfangen.


Höchst zufrieden aß ich mein Abendessen.


Am nächsten Morgen musste ich zeitig aufstehen; ab sofort musste ich um neun Uhr bei der Arbeit sein und nicht erst, wie im Supermarkt, am Nachmittag.


Zeit zur Frühstückssuche im Park hatte ich nicht, also musste nochmal eine geklaute Limone als Nahrung herhalten.


Danach putzte ich mir die Säure von den Zähnen.


Leider war das wohl zuviel für den alten Waschtisch - er ging kaputt.


Darum konnte ich mich aber jetzt nicht kümmern, denn der Fahrdienst wartete schon.


Mein erster Tag bei der Polizei!


Als ich viele Stunden später und 240 Simoleons reicher nach Hause kam, fand ich dort eine mittlere Überschwemmung vor.

Entschlossen machte ich mich ans Werk. Ich hatte zwar keine Ahnung, aber das Geld für einen Handwerker wollte ich sparen.


Es war schon dunkel, als der Wasserhahn endlich wieder funktionierte; jetzt musste ich allerdings noch die Überschwemmung beseitigen.


Vollig geschafft und verschwitzt rannte ich trotz der Dunkelheit nochmal los.


Ich brauchte unbedingt eine säubernde und belebende Dusche.


Während des Putzens hatte ich gerechnet: Ich hatte 245 Simoleons und ein einfacher Kühlschrank kostete 375 Simoleons; mir fehlten also 130 Simoleons. Da ich aber nicht noch mal Limonen frühstücken wollte (sie hatten mir den ganzen Tag im Magen gelegen), brauchte ich unbedingt einen Kühlschrank; in Idyllingen Heights wurden die Kühlschränke praktischerweise gut gefüllt geliefert.

Ich ging also in den Park, um mal wieder Obst zu ernten, das ich im Supermarkt verkaufen wollte. Lieber hätte ich ja mal das Schachspielen versucht; mein Chef bei der Polizei hatte gesagt, ich müsse dringend an meiner Logik arbeiten. Aber das ging jetzt nicht.


Leider reichte das Obst im Park nicht und ich musste eine neue Quelle anzapfen; die Obstbäume am Strand.


Schließlich hatte ich genug Obst beisammen und verkaufte es im Supermarkt.


Und das Geld investierte ich sofort in einen Kühlschrank, der noch am gleichen Abend, trotz der späten Uhrzeit, geliefert wurde.


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