Nach diesem aufregenden Tag schlief ich am Sonntag morgen bis in den hellen Vormittag.

Zum Frühstück versuchte ich es nochmal mit Apfelpfannekuchen und diesmal wurden sie wunderbar lecker - ich konnte Ashley einladen!

Aber vorher renovierte ich noch ein bisschen weiter; unter der Woche kam ich einfach nicht dazu. Ich strich die Fensterrahmen, die Türen und meinen alten Waschtisch.

Mein Tisch samt Stuhl bekam auch eine neue Farbe und ich legte, damit es gemütlicher aussah, einen kleinen Teppich darunter.

Da es noch zu früh war, um Ashley einzuladen, polierte ich mit meiner Messingputzpaste noch meinen Eingangstorbogen...

...und schrieb meinen Bericht über Bodo Borgmann fertig.

Dann rief ich Ashley an und lud sie ein.

Ich stellte meine Pfannekuchen bereit. Ob ich vielleicht besser Sandwiches hätte machen sollen?

Als Ashley kam, fiel ihr sofort der frisch polierte Eingangsbogen auf, aber sie fand, dass er beleuchtet noch schöner wäre.

Sie nahm sich einen Teller Pfannekuchen.

Aber sie fing nicht an zu essen; sie sah so aus, als wisse sie noch nicht, ob sie überhaupt Pfannekuchen essen solle.

Stattdessen erklärte sie mir das mit der Beleuchtung am Eingangsbogen.

Ich hatte schon aufgegessen, als sie schließlich doch anfing. Offenbar schmeckte es ihr nicht schlecht.

Natürlich konnte sie sich nicht verkneifen, mich nach dem Essen darauf hinweisen, dass ich die Teller abspülen solle.

Verschönerungsvorschläge für meinen Garten hatte sie auch noch.

Dann erzählte sie, dass sie heute einen Teddybär gekauft habe.

Wieso denn das? Ich war leicht verdutzt - Ashley war doch nicht etwa schwanger?

Sie war es tatsächlich und freute sich sehr. Ich umarmte sie feste.

Sie war müde und wollte nach Hause. Wenn das Baby da sei, sagte sie noch, würde sie als Dankeschön für meine Einladung Hamburger für mich machen.

Dann ging sie nach Hause. Jetzt wusste ich auch, warum sie in der letzten Zeit so komisch gewesen war!

Maries Sicht der Dinge - 19. Kapitel