Maries Sicht der Dinge - 13. Kapitel


V 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24

 

25
 


Fräulein Röslein verabschiedete sich bald darauf und verlies den Friedhof. Ich blieb noch eine Weile auf der Bank bei Onkel Dirks Grab sitzen und dachte nach. Die traurige Geschichte, die ich grade gehört hatte, beschäftigte mich sehr.


Dann beschloss ich, mich ein bisschen abzulenken und die Katakomben des Mausoleums, das auf einer kleinen Insel stand, zu erforschen.


Aber das war keine gute Idee.


Ich ging nach Hause, aber auch dort erwartete mich nichts Erfreuliches.


Nur meine schöne Dusche hellte meine Stimmung ein bisschen auf.


Nachdenklich trank ich noch einen Saft, bevor ich ins Bett ging.


Aber ich konnte nicht schlafen.


Nachdem ich mich die ganze Nacht hin- und hergewälzt hatte, stand ich im Morgengrauen auf und ging in den Park. Gedankenverloren saß ich auf einer Schaukel.


Aber dann fing ich an zu schaukeln und langsam kam meine Lebenslust wieder. Je höher ich schaukelte, desto fröhlicher wurde ich.


Und dann begann ich, zwar müde, aber wieder guter Dinge, zum ersten Mal in Uniform meine Arbeit.


Nach der Arbeit ging ich, wie immer in der letzten Zeit, in den Park und zu meiner großen Freude erwartete mich dort ein appetitlich aussehender Hamburger.


Ich war begeistert!


Und genoss ihn in vollen Zügen.


Den Rest des Nachmittags verbrachte ich am Schachtisch.


Als es schon dunkel war, entdeckte ich, dass mein Lieblings-Picknickplatz im Park gedeckt war.


Und da ich immer essen konnte, machte ich noch ein Nachtpicknick.


Wieder zuhause warf ich noch einen Blick in die Zeitung und las voller Erstaunen, dass meine Freundin Ashley im kleinen Kreis geheiratet hatte, einen Sim namens Samuel Hanks - der Name sagte mir gar nichts.


Ich beschloss, sie am nächsten Tag direkt zu besuchen, schließlich wollte ich ihren neuen Mann kennen lernen. Aber vorher musste ich natürlich zur Arbeit - und wurde schon wieder befördert; jetzt war ich Streifenpolizistin.


Das Traurige an der Beförderung war, dass Logikkenntnisse auf einmal nicht mehr gefragt waren, dafür musste ich Berichte schreiben; ob mir das Spaß machen würde? Aber darüber musste ich später nachdenken; zuerst wollte ich ja Ashley besuchen. Sie wohnte mit einigen anderen Simsen in einem schönen großen Haus, direkt am Strand.


Auf mein Klingeln öffnete mir der limonengrüne Sim, den ich einmal im Mini-Fit gesehen hatte. Er stellte sich als Samuel Hanks vor - das war also der Mann meiner Freundin Ashley!


Neugierig frage ich ihn, nachdem er mich ins Haus eingeladen hatte, ob seine Hautfarbe echt oder nur eine Maske wäre.


Masken, antwortet er abfällig, seien nur was für Verbrecher - seine Hautfarbe sei selbstverständlich echt.


Um das etwas peinliche Thema zu wechseln, packte ich mal wieder mein Lieblingsthema aus.


Allerdings konnte ich neuerdings nicht mehr berichten, dass ich kein Geld hatte, auch wenn es für Diamanten noch nicht reichte.


Ich war inzwischen stolze Besitzerin von fast 3.000 Simoleons und die würden für die ersten Renovierungsarbeiten an meinem Haus erst mal reichen.


Als ich mich mit Samuel schon ein bisschen angefreundet hatte, kam Ashley nach Hause. Offenbar sehnte sie sich nach einem anstrengenden Tag im Krankenhaus nach einem gemütlichen Fernsehabend.


Ich beschloss, ehe ich mich zu ihr aufs Sofa gesellte, Samuel noch schnell ein paar Fragen zu stellen, damit ich meinen ersten Bericht schreiben konnte.


Dann setzte ich mich zu ihr und berichtete von meiner neuen Beförderung. Aber komischerweise schien sie das nicht sonderlich zu interessieren.


Auch als ich ihr erzählte, dass ich in der Zeitung gelesen hatte, dass es Simsinen geben soll, die sich Gemüse ins Gesicht legen und glauben, davon schöner zu werden, reagierte sie äußert seltsam.


Dann stand sie plötzlich auf und ging.


Alleine vor dem Fernseher war mir langweilig und Hunger hatte ich auch mal wieder.


Ich verließ das Haus durch den Hintereingang über die Terrasse...


...und gönnte mir zum Tagesabschluss ein leckeres Ratatouille auf der Terrasse des Rathaus-Bistros - Hamburger gab es hier leider nicht.


Nach oben


V 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24

 

25
 


Maries Sicht der Dinge - 13. Kapitel